Pilze sammeln rund um Karlsruhe
Stand 9.10., 22:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (55 von 100), Hallimasch (53) und Steinpilz (43).
Im Umkreis von 40 km um Karlsruhe sind 36 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (78 von 100 Punkten), Hallimasch (77) und Steinpilz (62) vorn.

Pilzkarte rund um Karlsruhe öffnen
Gleich hinter dem Schloss beginnt der Hardtwald, der sich nördlich und südlich der Stadt durch die Rheinebene zieht. Auf den sandig-kiesigen Böden der Niederterrasse mit alten Dünen herrscht die Kiefer vor, dazu kommen Eiche und Buche, seit der Dürre 2018 sind viele Kiefern geschädigt. Ähnlich ist der Bienwald westlich des Rheins in der Südpfalz: nährstoffarme Sande, knapp die Hälfte Kiefer, daneben Eiche, Buche und Hainbuche. Das passt zur Krausen Glucke, die an Kiefern wächst, und auf den sauren Sanden auch zu Marone und Pfifferling. Südlich der Stadt steigt der Nordschwarzwald an, mit Fichte, Tanne und Buche auf nährstoffarmem Buntsandstein, gute Bedingungen für Steinpilz und Marone. Am Südrand des Umkreises, um Hohen Ochsenkopf und Badener Höhe, liegt der Nordteil des Nationalparks Schwarzwald, dort ist Pilzesammeln verboten. Ins Albtal fährt die S1 zweimal pro Stunde von Karlsruhe bis Bad Herrenalb.
Aktuelles Wetter rund um Karlsruhe
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 9.10., 22:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 43, Pfifferling 30, Marone 22, Krause Glucke 15, Schwefelporling 17, Parasol 55, Hallimasch 53, Austernseitling 19 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.826 km² Wald (36 %)
- Baumarten
- Buche 23 %, Eiche 19 %, Douglasie 14 %, Tanne 13 %, Fichte 11 %, Kiefer 9 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 27 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 30 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 17 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Kaltenbronn (Gernsbach)
- bei Elfinger Hof
- bei Kuppenheim
- bei Büchelberg (Wörth am Rhein)
- bei Dietlingen (Keltern)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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