Pilze sammeln rund um Pforzheim
Stand 14.10., 08:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (23 von 100), Judasohr (21) und Parasol (20).
Im Umkreis von 40 km um Pforzheim sind 40 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Tanne. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (78 von 100 Punkten), Parasol (75) und Steinpilz (67) vorn.

Pilzkarte rund um Pforzheim öffnen
Der größte zusammenhängende Wald bei Pforzheim ist der Hagenschieß südöstlich der Stadt: im Osten ein Muschelkalkplateau, im Westen schon Schwarzwald. Für ihre 5078 Hektar Wald nennt die Stadt 29 Prozent Buche, 18 Prozent Eiche und 11 Prozent Weißtanne, im Süden zwischen 400 und 600 m treten Tanne und andere Nadelbäume stärker hervor. Südlich beginnt der Nordschwarzwald, zu 73 Prozent bewaldet und vom Buntsandstein geprägt, nordöstlich liegt der Stromberg aus Keuper und Stubensandstein. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, auf Buntsandstein der Pfifferling, unter Fichten und Kiefern die Marone und unter Kiefern die Krause Glucke. Im Hagenschieß liegt das Naturschutzgebiet Felsenmeer mit Buchen-Eichen-Tannenwald auf Buntsandstein, dazu kommen Mangerwiese-Wotanseiche, ein früherer Truppenübungsplatz, und das Untere Würmtal. In Baden-Württemberg erlaubt das Landeswaldgesetz geringe Mengen Pilze zum eigenen Verbrauch.
Aktuelles Wetter rund um Pforzheim
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 08:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 19, Pfifferling 9, Marone 14, Krause Glucke 4, Schwefelporling 11, Parasol 20, Hallimasch 23, Austernseitling 15 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.991 km² Wald (40 %)
- Baumarten
- Buche 27 %, Tanne 18 %, Eiche 16 %, Fichte 16 %, Douglasie 12 %, kurzlebiges Laubholz 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 23 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 42 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 13 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Kaltenbronn (Gernsbach)
- bei Elfinger Hof
- bei Dietlingen (Keltern)
- bei Tannenberg (Böblingen)
- bei Wiernsheim
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Karlsruhe · Stuttgart · Heilbronn · Reutlingen · Mannheim · Pfälzerwald
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz · alle Regionen