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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Trier

Stand 14.10., 10:31 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (35 von 100), Parasol (31) und Steinpilz (26).

Im Umkreis von 40 km um Trier sind 33 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Douglasie. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (83 von 100 Punkten), Parasol (81) und Steinpilz (64) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Trier
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Trier öffnen

Direkt nördlich von Trier beginnt der Meulenwald, ein Rücken aus Buntsandstein mit viel Kiefer, der zusammen mit dem Trierer Stadtwald ein Landschaftsschutzgebiet von über 130 km² bildet. Der Stadtwald selbst umfasst weit über 2000 Hektar Mischwald, nachgepflanzt werden Weißtanne, Birke, Buche und Eiche, und viele alte Eichen leiden unter dem Eichenprachtkäfer. Rund 12 km östlich liegt der Osburger Hochwald, 75 km² Misch- und Nadelwald auf sandigen Quarzitböden, mit Buchen auf dem Quarzit, und gut 20 km südöstlich beginnt der Nationalpark Hunsrück-Hochwald mit bodensauren Buchenwäldern. Dort sind nach einem Bericht von 2026 rund zwei Drittel aller Fichten abgestorben. Auf den sauren Böden passen Steinpilz, Pfifferling und Marone, unter den Kiefern des Meulenwalds auch die Krause Glucke. In Rheinland-Pfalz gilt die Regel des Bundesnaturschutzgesetzes: kleine Mengen für den eigenen Bedarf, wo kein Betretungsverbot besteht. Im Nationalpark gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der RB 71, RB 81 oder RB 83 bis Quint oder Ehrang am Meulenwald, und der Bus 800 bringt dich vom Hauptbahnhof zum Nationalparktor am Erbeskopf.

Aktuelles Wetter rund um Trier

Steinpilz40 %
Pfifferling30 %
Marone45 %
Krause Glucke46 %
Schwefelporling24 %
Parasol38 %
Hallimasch42 %
Austernseitling38 %
Judasohr43 %

Wetterfaktor aus 53 Rasterpunkten, Stand 14.10., 10:31 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 26, Pfifferling 14, Marone 18, Krause Glucke 5, Schwefelporling 8, Parasol 31, Hallimasch 35, Austernseitling 18 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.649 km² Wald (33 %)
Baumarten
Buche 37 %, Douglasie 22 %, Fichte 19 %, Eiche 16 %, Lärche 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,6, Sand 26 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
46 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
40 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
11 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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