Pilze sammeln rund um Bamberg
Stand 14.10., 10:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (23 von 100), Austernseitling (20) und Hallimasch (9).
Im Umkreis von 40 km um Bamberg sind 37 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (84 von 100 Punkten), Hallimasch (79) und Steinpilz (71) vorn.

Pilzkarte rund um Bamberg öffnen
Östlich von Bamberg liegt der Hauptsmoorwald, ein Kiefernwald auf eiszeitlichem Flugsand, vermischt mit verwittertem Jurakalk. Sein nördlicher Teil mit 303 Hektar gehört zum Nationalen Naturerbe. Westlich und südwestlich beginnt der Steigerwald auf Keuper. Im Forstbetrieb Ebrach mit rund 16.500 Hektar stehen zu knapp 41 Prozent Buchen, zu 23 Prozent Eichen, zu gut 12 Prozent Kiefern und zu knapp 11 Prozent Fichten, auf oft tonigen, lehmigen und gut mit Nährstoffen versorgten Böden. Im Naturwald Knetzberge-Böhlgrund mit 842 Hektar darfst du Pilze für den Eigenbedarf sammeln. Unter Buchen, Eichen und Kiefern passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, unter den Kiefern des Hauptsmoorwalds die Krause Glucke, an Totholz der Hallimasch. Die Bayerische Verfassung erlaubt, Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang zu sammeln. In den Naturschutzgebieten Bruderwald und Muna ist das Pilzesammeln verboten, auch in kleinsten Mengen.
Aktuelles Wetter rund um Bamberg
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 10:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 7, Pfifferling 4, Marone 5, Krause Glucke 5, Schwefelporling 6, Parasol 7, Hallimasch 9, Austernseitling 20 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.876 km² Wald (37 %)
- Baumarten
- Kiefer 25 %, Buche 21 %, Eiche 18 %, Fichte 18 %, Douglasie 6 %, Birke 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 6, Sand 26 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 29 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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