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Pilze sammeln in der Fränkischen Schweiz

Stand 10.10., 01:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (36 von 100), Hallimasch (35) und Parasol (34).

Die Fränkische Schweiz ist zu 41 % bewaldet (567 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (86 von 100 Punkten), Hallimasch (85) und Steinpilz (76) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz in der Fränkischen Schweiz
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte in der Fränkischen Schweiz öffnen

Die Fränkische Schweiz ist ein Teil der nördlichen Frankenalb zwischen Bamberg, Bayreuth und Erlangen, mit tief eingeschnittenen Tälern, Felsen und Höhlen aus Jurakalk und Dolomit. Auf den Hochflächen wechseln Buchen-, Kiefern- und Fichtenwälder. Kalkreiche Böden sind für Pfifferling und Marone ungünstig, bessere Chancen bieten Nadelwälder auf den sauren Lehm- und Sanddecken der Hochflächen.

Aktuelles Wetter in der Fränkischen Schweiz

Steinpilz40 %
Pfifferling64 %
Marone42 %
Krause Glucke90 %
Schwefelporling21 %
Parasol39 %
Hallimasch42 %
Austernseitling48 %
Judasohr53 %

Wetterfaktor aus 17 Rasterpunkten, Stand 10.10., 01:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 31, Pfifferling 31, Marone 15, Krause Glucke 17, Schwefelporling 5, Parasol 34, Hallimasch 35, Austernseitling 19 und Judasohr 36 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
1.394 km², davon 567 km² Wald (41 %)
Baumarten
Fichte 41 %, Buche 31 %, Kiefer 9 %, Eiche 4 %, Douglasie 4 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 6, Sand 24 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
36 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Fränkische Schweiz auf der Karte

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