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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Fichtelgebirge

Stand 10.10., 01:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Pfifferling (40 von 100), Hallimasch (28) und Steinpilz (25).

Das Fichtelgebirge ist zu 48 % bewaldet (531 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (94 von 100 Punkten), Steinpilz (90) und Parasol (78) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Fichtelgebirge
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Fichtelgebirge öffnen

Seit 2018 sind im Fichtelgebirge große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Das Fichtelgebirge ist ein hufeisenförmiges Granitgebirge im Nordosten Bayerns, das am Schneeberg 1051 m erreicht. Auf den sauren Granitböden prägen Fichten den Wald, seit 2018 sind durch Trockenheit und Borkenkäfer aber größere Flächen ausgefallen. Für Steinpilz, Marone und Pfifferling sind die sauren Nadelwaldstandorte gut geeignet.

Aktuelles Wetter im Fichtelgebirge

Steinpilz28 %
Pfifferling53 %
Marone30 %
Krause Glucke80 %
Schwefelporling15 %
Parasol26 %
Hallimasch30 %
Austernseitling47 %
Judasohr53 %

Wetterfaktor aus 15 Rasterpunkten, Stand 10.10., 01:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 25, Pfifferling 40, Marone 22, Krause Glucke 21, Schwefelporling 2, Parasol 20, Hallimasch 28, Austernseitling 6 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
1.109 km², davon 531 km² Wald (48 %)
Baumarten
Fichte 90 %, Buche 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,3, Sand 30 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
90 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
27 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
15 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
11 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Fichtelgebirge auf der Karte

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