Pilze sammeln im Frankenwald
Stand 10.10., 02:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (26 von 100), Pfifferling (23) und Judasohr (23).
Der Frankenwald ist zu 53 % bewaldet (606 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (97 von 100 Punkten), Parasol (85) und Steinpilz (65) vorn.

Pilzkarte im Frankenwald öffnen
Seit 2018 sind im Frankenwald große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.
Der Frankenwald liegt im Nordosten Oberfrankens an der Grenze zu Thüringen, eine stark zertalte Hochfläche aus Schiefer und Grauwacke, die im Norden in das Thüringer Schiefergebirge übergeht. Fichtenforste prägten den Wald, sie sind seit 2018 durch Dürre und Borkenkäfer in großem Umfang abgestorben. Auf den sauren Böden sind Steinpilz, Pfifferling und Marone typisch.
Aktuelles Wetter im Frankenwald
Wetterfaktor aus 14 Rasterpunkten, Stand 10.10., 02:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 16, Pfifferling 23, Marone 13, Krause Glucke 17, Schwefelporling 2, Parasol 18, Hallimasch 26, Austernseitling 11 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 1.144 km², davon 606 km² Wald (53 %)
- Baumarten
- Fichte 83 %, Buche 10 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 27 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 24 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 16 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 12 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 97 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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