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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Jena

Stand 14.10., 13:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (21 von 100), Parasol (17) und Judasohr (17).

Im Umkreis von 40 km um Jena sind 25 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (79 von 100 Punkten), Hallimasch (78) und Steinpilz (65) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Jena
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Jena öffnen

Direkt westlich von Jena liegt der Jenaer Forst, ein Naturschutzgebiet mit 541 Hektar auf kalkreichem Boden. Auf dem Plateau im Norden stehen vor allem Hainbuchen und Eichen, auf anderen Flächen überwiegt die Rotbuche, nach Süden hin kommen Kiefern und teils Fichten dazu. Östlich über dem Saaletal liegt die Wöllmisse, eine bewaldete Muschelkalk-Hochebene, die mit den Kernbergen ein Naturschutzgebiet von rund 21 km² bildet. Zwischen Jena und Gera folgt das Thüringer Holzland mit ausgedehnten Wäldern auf mageren Buntsandsteinböden. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, zu den Kiefern im Süden des Jenaer Forsts passen Marone und Krause Glucke, zu den ärmeren Böden im Holzland der Pfifferling. In Thüringen darfst du Pilze in geringen Mengen zum eigenen Verbrauch pfleglich sammeln. Im Jenaer Forst ist das erlaubt, aber nur von den Wegen aus, denn abseits der Wege darfst du das Gebiet nicht betreten.

Aktuelles Wetter rund um Jena

Steinpilz25 %
Pfifferling17 %
Marone31 %
Krause Glucke37 %
Schwefelporling17 %
Parasol22 %
Hallimasch28 %
Austernseitling33 %
Judasohr27 %

Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 13:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 16, Pfifferling 8, Marone 15, Krause Glucke 11, Schwefelporling 6, Parasol 17, Hallimasch 21, Austernseitling 11 und Judasohr 17 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.252 km² Wald (25 %)
Baumarten
Kiefer 25 %, Fichte 25 %, Eiche 17 %, Buche 15 %, Douglasie 4 %, Birke 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,5, Sand 23 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
30 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
35 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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