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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Erfurt

Stand 10.10., 03:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (44 von 100), Parasol (38) und Steinpilz (37).

Im Umkreis von 40 km um Erfurt sind 22 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (81 von 100 Punkten), Parasol (73) und Steinpilz (71) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Erfurt
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Erfurt öffnen

Am Südrand der Stadt liegt der Steiger, Erfurts knapp 1200 ha großer Stadtwald. Auf Muschelkalk und Keuper wächst dort ein Mischwald aus Eiche, Buche und Hainbuche. Südöstlich davon liegt der Willroder Forst, ebenfalls überwiegend Laubwald mit Trauben- und Stieleichen, Hainbuchen und alten Buchen. Auf diesen kalkreichen Böden ist vor allem der Steinpilz unter Buche und Eiche zu erwarten, Pfifferling und Marone bevorzugen saurere Standorte, und in den Laubwäldern fehlt meist die Kiefer, an die die Krause Glucke gebunden ist. Fichtenreich ist der Nordrand des Thüringer Waldes um Ilmenau, gut 30 km südlich, wo der Borkenkäfer allerdings viele Fichten zum Absterben gebracht hat. Am westlichen Rand des Radius liegt der Nationalpark Hainich: Dort ist das Sammeln nur in Zone 2, nur vom 1. Juli bis 15. November und nur in geringer Menge für den Eigenbedarf erlaubt. Zum Steiger fährt die Stadtbahnlinie 6 bis Steigerstraße, nach Ilmenau die RB 46.

Aktuelles Wetter rund um Erfurt

Steinpilz52 %
Pfifferling50 %
Marone57 %
Krause Glucke73 %
Schwefelporling27 %
Parasol53 %
Hallimasch55 %
Austernseitling38 %
Judasohr48 %

Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 10.10., 03:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 37, Pfifferling 26, Marone 25, Krause Glucke 17, Schwefelporling 9, Parasol 38, Hallimasch 44, Austernseitling 13 und Judasohr 27 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.104 km² Wald (22 %)
Baumarten
Fichte 40 %, Buche 19 %, Eiche 15 %, Kiefer 14 %, Lärche 4 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,5, Sand 22 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
43 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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