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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Harz

Stand 9.10., 04:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (38 von 100), Parasol (27) und Pfifferling (26).

Der Harz ist zu 73 % bewaldet (1.575 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (96 von 100 Punkten), Parasol (77) und Steinpilz (59) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Harz
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Harz öffnen

Seit 2018 sind im Harz große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Der Harz ragt als Mittelgebirge zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus dem flachen Vorland auf und erreicht am Brocken 1141 m. Auf den sauren, oft steinigen Böden prägten lange Fichtenforste das Bild, Buchenwälder wachsen vor allem an den Rändern und im Unterharz. Das sind gute Standorte für Steinpilz, Pfifferling und Marone, allerdings sind seit 2018 große Teile der Fichten durch Dürre und Borkenkäfer abgestorben.

Aktuelles Wetter im Harz

Steinpilz38 %
Pfifferling57 %
Marone41 %
Krause Glucke81 %
Schwefelporling17 %
Parasol35 %
Hallimasch40 %
Austernseitling41 %
Judasohr50 %

Wetterfaktor aus 25 Rasterpunkten, Stand 9.10., 04:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 22, Pfifferling 26, Marone 13, Krause Glucke 13, Schwefelporling 4, Parasol 27, Hallimasch 38, Austernseitling 18 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
2.160 km², davon 1.575 km² Wald (73 %)
Baumarten
Fichte 58 %, Buche 30 %, Eiche 5 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5, Sand 21 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
59 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
33 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
15 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
96 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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