Pilze sammeln rund um Wolfsburg
Stand 14.10., 16:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (18 von 100), Parasol (10) und Marone (9).
Im Umkreis von 40 km um Wolfsburg sind 25 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (86 von 100 Punkten), Hallimasch (72) und Steinpilz (66) vorn.

Pilzkarte rund um Wolfsburg öffnen
Im Stadtforst Wolfsburg, rund 950 Hektar, stehen zu 44 Prozent alte Eichen und zu rund 21 Prozent Kiefern, die Kiefern vor allem im Norden der Stadt auf armen Sandböden. Südöstlich der Stadt liegt der Barnstorfer Wald mit rund 522 Hektar Buchen-, Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Birkenwald, auf nassen Standorten mit Erlen, dazu Kiefern, Fichten, Lärchen und Douglasien. Er ist seit 2018 Naturschutzgebiet und in Teilen von Mitte Februar bis Mitte August gesperrt. Rund 25 km südlich beginnt der Elm mit über 8000 Hektar Wald, vor allem Buchen auf Muschelkalk unter einer Lössdecke. Im Osten dehnt sich der Drömling aus, eine Niedermoorlandschaft von etwa 340 km² mit sieben Naturschutzgebieten auf niedersächsischer Seite. Unter Kiefern auf Sand passen Marone und Krause Glucke, unter Eichen und Buchen der Steinpilz, der im Elm auch den Kalk verträgt. In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.
Aktuelles Wetter rund um Wolfsburg
Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 6, Marone 9, Krause Glucke 8, Schwefelporling 6, Parasol 10, Hallimasch 9, Austernseitling 9 und Judasohr 18 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.245 km² Wald (25 %)
- Baumarten
- Kiefer 43 %, Eiche 26 %, Buche 9 %, Birke 6 %, Lärche 6 %, Douglasie 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,2, Sand 61 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 72 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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