Pilze sammeln rund um Hannover
Stand 9.10., 08:30 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (74 von 100), Hallimasch (67) und Steinpilz (63).
Im Umkreis von 40 km um Hannover sind 23 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (79 von 100 Punkten), Hallimasch (72) und Steinpilz (70) vorn.

Pilzkarte rund um Hannover öffnen
Als Pilzgebiete rund um Hannover gelten der Deister und der Saupark Springe im Westen, der Hildesheimer Wald im Süden, der Misburger Wald im Osten und die Wälder der Wedemark im Norden. Der Deister, rund 20 km südwestlich und bis 405 m hoch, trägt Buchen- und Fichtenwald, auf Sandstein im Nordosten und auf Mergel und Kalk im Südwesten. Unter Buchen und Fichten passen Steinpilz, Pfifferling und Marone, die beiden letzten eher auf dem sauren Sandstein. In der Wedemark, etwa westlich von Mellendorf und am Brelinger Berg, wachsen auf sandiger Geest vor allem Kiefern, dort passen auch Marone und Krause Glucke. In Naturschutzgebieten, eingezäunten Waldstücken und auf Flächen mit Holzeinschlag ist das Sammeln verboten. Ohne Auto: mit der S1 bis Wennigsen (Deister) oder Barsinghausen, mit der S5 bis Springe und mit der S4 bis Mellendorf.
Aktuelles Wetter rund um Hannover
Wetterfaktor aus 67 Rasterpunkten, Stand 9.10., 08:30 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 63, Pfifferling 43, Marone 43, Krause Glucke 34, Schwefelporling 19, Parasol 74, Hallimasch 67, Austernseitling 18 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.162 km² Wald (23 %)
- Baumarten
- Kiefer 31 %, Buche 25 %, Eiche 21 %, Fichte 8 %, Birke 5 %, Lärche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 48 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 72 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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