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Pilze sammeln in der Lüneburger Heide

Stand 9.10., 11:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (90 von 100), Hallimasch (73) und Marone (64).

Die Lüneburger Heide ist zu 42 % bewaldet (2.093 km²), vor allem mit Kiefer und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (94 von 100 Punkten), Hallimasch (75) und Steinpilz (66) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz in der Lüneburger Heide
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte in der Lüneburger Heide öffnen

Die Lüneburger Heide erstreckt sich zwischen Hamburg, Lüneburg und Celle über flache bis sanft hügelige eiszeitliche Sande. Die offenen Heideflächen machen nur einen kleinen Teil aus, der Wald besteht überwiegend aus Kiefer, dazu Birke, Eiche und Fichte. Die sauren, trockenen Sandböden passen gut zu Marone und Krause Glucke, der Pfifferling hängt hier stark vom Regen ab.

Aktuelles Wetter in der Lüneburger Heide

Steinpilz94 %
Pfifferling77 %
Marone98 %
Krause Glucke99 %
Schwefelporling47 %
Parasol96 %
Hallimasch97 %
Austernseitling46 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 9.10., 11:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 62, Pfifferling 47, Marone 64, Krause Glucke 56, Schwefelporling 9, Parasol 90, Hallimasch 73, Austernseitling 8 und Judasohr 24 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.048 km², davon 2.093 km² Wald (42 %)
Baumarten
Kiefer 49 %, Fichte 17 %, Lärche 8 %, Eiche 8 %, Birke 7 %, Douglasie 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,3, Sand 64 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
15 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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