Pilze sammeln in und um Bremen
Stand 9.10., 11:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (61 von 100), Hallimasch (50) und Steinpilz (49).
Im Umkreis von 40 km um Bremen sind 13 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Kiefer. Ohne Wetter liegen hier Parasol (73 von 100 Punkten), Judasohr (68) und Steinpilz (59) vorn.

Pilzkarte in und um Bremen öffnen
Die Wälder um Bremen liegen vor allem im Süden und Westen in der Wildeshauser Geest. Nah an der Stadtgrenze bei Stuhr liegt der Warwer Sand, eine eiszeitliche Binnendüne unter Kiefern mit einem Stieleichen-Birkenwald auf trockenem Sand. Das Friedeholz bei Syke ist ein 425 Hektar großer Wald mit Buchen, Eichen und Douglasien. Auf den sauren Sandböden der Geest passen Marone und Pfifferling, unter Buchen und Eichen auch der Steinpilz und unter Kiefern die Krause Glucke. Der Hasbruch bei Hude und Ganderkesee, ein alter Eichen-Hainbuchenwald auf kalkhaltigem Lehm, steht vollständig unter Naturschutz: Dort darfst du die Wege nicht verlassen und keine Pilze sammeln. Nach Syke fährt die RS2 der Regio-S-Bahn ab Bremen Hauptbahnhof.
Aktuelles Wetter in und um Bremen
Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 9.10., 11:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 49, Pfifferling 36, Marone 33, Krause Glucke 21, Schwefelporling 23, Parasol 61, Hallimasch 50, Austernseitling 15 und Judasohr 37 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 631 km² Wald (13 %)
- Baumarten
- Eiche 26 %, Kiefer 16 %, Birke 14 %, Douglasie 11 %, Lärche 11 %, Fichte 9 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 65 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 59 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 38 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 22 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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