Pilze sammeln rund um Oldenburg
Stand 14.10., 02:30 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (38 von 100), Parasol (25) und Steinpilz (22).
Im Umkreis von 40 km um Oldenburg sind 11 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Douglasie. Ohne Wetter liegen hier Parasol (68 von 100 Punkten), Judasohr (67) und Steinpilz (57) vorn.

Pilzkarte rund um Oldenburg öffnen
Westlich der Stadt liegt bei Edewecht der Staatsforst Wildenloh, rund 190 Hektar, davon über 50 Hektar Eiche. Im Großen Wildenloh stehen alte Eichen und Buchen, eine trockengelegte Moorfläche dazwischen wurde um 1900 mit Nadelbäumen aufgeforstet. Im Süden und Osten schließt die Wildeshauser Geest an, eine Altmoränenlandschaft mit sandigen Ablagerungen, deren Naturpark zu einem Fünftel bewaldet ist, teils mit Nadelwald. Unter Eichen und Buchen passt der Steinpilz, auf den sauren Sandböden der Geest passen Marone und Pfifferling, die Krause Glucke dort, wo Kiefern stehen. Rund 20 km östlich liegt der Hasbruch, 627 Hektar Eichen-Hainbuchenwald auf kalkreichem Lehm. Er ist seit 1997 ganz Naturschutzgebiet, Pilze zu entnehmen ist dort verboten, und du darfst die Wege nicht verlassen. Sonst gilt in Niedersachsen das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf. Nach Wildenloh fährst du mit dem Bus 309 oder 380.
Aktuelles Wetter rund um Oldenburg
Wetterfaktor aus 68 Rasterpunkten, Stand 14.10., 02:30 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 22, Pfifferling 17, Marone 21, Krause Glucke 11, Schwefelporling 13, Parasol 25, Hallimasch 22, Austernseitling 12 und Judasohr 38 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 546 km² Wald (11 %)
- Baumarten
- Eiche 26 %, Douglasie 15 %, Birke 13 %, Kiefer 12 %, Lärche 12 %, Fichte 9 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 69 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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