Pilze sammeln in und um Hamburg
Stand 9.10., 13:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (68 von 100), Steinpilz (59) und Hallimasch (58).
Im Umkreis von 40 km um Hamburg sind 16 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (73 von 100 Punkten), Judasohr (67) und Steinpilz (65) vorn.

Pilzkarte in und um Hamburg öffnen
Rund um Hamburg liegen im Süden die Harburger Berge mit dem Staatsforst Rosengarten und seinen bodensauren Buchenwäldern, im Westen der Klövensteen, ein Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen auf früheren Binnendünen, und im Osten der Sachsenwald, mit fast 70 km² das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins und überwiegend Laubwald. Unter Buchen und Eichen auf sauren Böden passen Steinpilz, Pfifferling und Marone, die Krause Glucke nur dort, wo Kiefern stehen. Der Duvenstedter Brook im Nordosten ist Naturschutzgebiet, und in allen Hamburger Naturschutzgebieten ist das Pilzesammeln verboten, dort darfst du auch die Wege nicht verlassen. Ohne Auto fährst du mit der S1 nach Rissen zum Klövensteen, mit der S3 nach Neugraben und von dort mit dem Bus in die Harburger Berge oder mit der S-Bahn bis Aumühle am Sachsenwald.
Aktuelles Wetter in und um Hamburg
Wetterfaktor aus 68 Rasterpunkten, Stand 9.10., 13:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 59, Pfifferling 41, Marone 43, Krause Glucke 23, Schwefelporling 22, Parasol 68, Hallimasch 58, Austernseitling 15 und Judasohr 36 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 811 km² Wald (16 %)
- Baumarten
- Fichte 18 %, Buche 18 %, Kiefer 16 %, Eiche 15 %, Lärche 14 %, Birke 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 65 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 46 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 24 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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