Pilze sammeln rund um Kiel
Stand 14.10., 05:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (42 von 100), Parasol (40) und Steinpilz (38).
Im Umkreis von 40 km um Kiel sind 10 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (77 von 100 Punkten), Judasohr (74) und Steinpilz (68) vorn.

In Kiel selbst gehören rund 1100 Hektar zum Kieler Stadtwald, verteilt auf viele einzelne Stücke wie Tannenberg, das Russeer Gehege und das Vieburger Gehölz, mit viel Buche und alten Eichen. Die größeren Wälder liegen im Umland: rund 30 km nordwestlich die Hüttener Berge, eine Endmoräne mit Buchenwäldern auf teils lehmigen, teils sauren Böden und einzelnen Nadelholzflächen, im Südosten die Buchenwälder um die Plöner Seen in der Holsteinischen Schweiz und im Süden der kleine Wildhofwald am Bordesholmer See. Unter Buchen und Eichen passen Steinpilz und Pfifferling, wo Fichten stehen, auch die Marone. Die Kieler Naturschutzgebiete sind vor allem Seen und Feuchtgebiete. Außerhalb von Schutzgebieten erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz Pilze in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf. Ohne Auto fährst du mit der RB 75 bis Kiel-Russee zum Russeer Gehege und mit dem RE 7 oder RE 70 nach Bordesholm.
Aktuelles Wetter rund um Kiel
Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 05:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 38, Pfifferling 24, Marone 32, Krause Glucke 5, Schwefelporling 9, Parasol 40, Hallimasch 38, Austernseitling 18 und Judasohr 42 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 509 km² Wald (10 %)
- Baumarten
- Buche 30 %, Eiche 22 %, Fichte 14 %, Lärche 10 %, Erle 9 %, Birke 6 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,6, Sand 66 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 7 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Neudorf (Eutin)
- bei Honigsee
- bei Bargstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde)
- bei Neubokhorst
- bei Wrohe
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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