Pilze sammeln rund um Flensburg
Stand 14.10., 06:46 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Steinpilz (51 von 100), Parasol (45) und Hallimasch (45).
Im Umkreis von 40 km um Flensburg sind 4 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Judasohr (76 von 100 Punkten), Steinpilz (70) und Parasol (66) vorn.

Pilzkarte rund um Flensburg öffnen
Rund um Flensburg gibt es wenig Wald. Am westlichen Stadtrand liegt die Marienhölzung auf einer Endmoräne, ein Erholungswald mit etwa 22 km Waldwegen. Früher standen dort Buchen und Eichen, in den letzten Jahrzehnten kamen schnell wachsende Nadelbäume dazu, vor allem Fichten, Sitkafichten und Japanlärchen. Im Osten der Stadt, in Mürwik, liegt das Twedter Feld, mit 89 Hektar das einzige Naturschutzgebiet Flensburgs, auf einem früheren Standortübungsplatz mit trockenen Eichen-Birkenwäldern, Edellaubwald und Erlenbruch. Westlich der Stadt, südöstlich von Handewitt, stehen Wälder der Landesforsten auf verlehmtem Sand über Geschiebelehm, darunter ein Eichenkratt. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter den Fichten der Marienhölzung die Marone. Außerhalb von Schutzgebieten gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf.
Aktuelles Wetter rund um Flensburg
Wetterfaktor aus 53 Rasterpunkten, Stand 14.10., 06:46 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 51, Pfifferling 31, Marone 39, Krause Glucke 5, Schwefelporling 9, Parasol 45, Hallimasch 45, Austernseitling 19 und Judasohr 41 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 209 km² Wald (4 %)
- Baumarten
- Buche 39 %, Eiche 17 %, Erle 10 %, Fichte 10 %, Birke 7 %, Tanne 6 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 70 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 6 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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