Pilze sammeln rund um Lübeck
Stand 14.10., 04:10 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (44 von 100), Hallimasch (44) und Judasohr (41).
Im Umkreis von 40 km um Lübeck sind 15 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (79 von 100 Punkten), Judasohr (74) und Steinpilz (66) vorn.

Pilzkarte rund um Lübeck öffnen
Der größte Lübecker Stadtwald ist das Lauerholz östlich der Altstadt, rund 960 Hektar mit Eiche, Buche, Esche und Ahorn, nach Osten auf ärmeren Böden auch mit Kiefern. Insgesamt gehören der Stadt über 4000 Hektar Wald, vor allem Buche und Eiche, Fichte und Kiefer sind seltener. Rund 24 km südlich liegt der Ritzerauer Forst, in dem der Stadtwald mit dem BUND seit Jahren Pilzwanderungen anbietet, und am westlichen Rand des Umkreises der Segeberger Forst, mit über 4000 Hektar der zweitgrößte Wald Schleswig-Holsteins, mit Fichte, Kiefer, Lärche, Buche und Eiche. Unter Buchen und Eichen passen Steinpilz und Pfifferling, unter Fichten und Kiefern auch Marone und Krause Glucke. In den Naturschutzgebieten, etwa dem Hevenbruch im Ritzerauer Forst oder der Grönauer Heide, ist das Sammeln von Pilzen laut Stadt Lübeck verboten, ebenso das Verlassen der Wege. Sonst sind kleine Mengen für den eigenen Bedarf erlaubt.
Aktuelles Wetter rund um Lübeck
Wetterfaktor aus 68 Rasterpunkten, Stand 14.10., 04:10 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 39, Pfifferling 23, Marone 32, Krause Glucke 9, Schwefelporling 8, Parasol 44, Hallimasch 44, Austernseitling 20 und Judasohr 41 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 746 km² Wald (15 %)
- Baumarten
- Buche 37 %, Eiche 13 %, Erle 11 %, Fichte 10 %, Lärche 9 %, Kiefer 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 55 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 46 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 12 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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