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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Sachsenwald

Stand 14.10., 02:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (45 von 100), Marone (34) und Parasol (33).

Nach der Baumartenkarte wachsen im Sachsenwald vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (87 von 100 Punkten), Parasol (82) und Steinpilz (69) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Sachsenwald
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Sachsenwald öffnen

Der Sachsenwald misst etwa 65 km² und liegt östlich von Hamburg, sein Westrand bei Aumühle ist 25 Bahnkilometer vom Hauptbahnhof entfernt. Er ist überwiegend in Privatbesitz, Kaiser Wilhelm I. schenkte ihn 1871 Otto von Bismarck. Im Westen und Süden liegt er auf der Lauenburger Geest, im Norden auf eiszeitlichen Schmelzwassersanden, im Nordosten auf Endmoränen. Zwischen Aumühle und Friedrichsruh stehen Buchen- und Buchen-Eichenwälder, an den Talrändern der Schwarzen Au auf saurem Boden, in weiten Teilen aber dominieren Fichte, Lärche, Kiefer und Douglasie. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter Fichten und Kiefern passen Marone und Pfifferling. Das Billetal am Nordwestrand ist Naturschutzgebiet. Sonst erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, wo kein Betretungsverbot gilt. Die S7 endet in Aumühle, der Bahnhof Friedrichsruh ist seit 2022 stillgelegt.

Aktuelles Wetter im Sachsenwald

Steinpilz44 %
Pfifferling28 %
Marone56 %
Krause Glucke67 %
Schwefelporling21 %
Parasol40 %
Hallimasch52 %
Austernseitling50 %
Judasohr47 %

Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), Stand 14.10., 02:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 30, Pfifferling 17, Marone 34, Krause Glucke 9, Schwefelporling 5, Parasol 33, Hallimasch 45, Austernseitling 19 und Judasohr 16 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche auf der Karte
41 km², davon 35 km² Wald (87 %)
Baumarten
Fichte 30 %, Buche 29 %, Lärche 19 %, Eiche 8 %, Douglasie 6 %, Erle 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,2, Sand 64 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
63 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
14 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
15 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
35 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Sachsenwald auf der Karte

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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.