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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Schwerin

Stand 14.10., 03:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (35 von 100), Hallimasch (34) und Steinpilz (26).

Im Umkreis von 40 km um Schwerin sind 22 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (86 von 100 Punkten), Hallimasch (71) und Judasohr (64) vorn, der Steinpilz kommt auf 59.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Schwerin
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Schwerin öffnen

Rund 20 km östlich des Schweriner Sees liegt das Kaarzer Holz mit 2788 Hektar, eines der größten Gebiete des Nationalen Naturerbes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Waldkiefern herrschen vor, dazu kommen Eichen- und Buchenwälder mit viel Totholz, und das Gelände, bis 2006 militärisch genutzt, ist wieder frei zugänglich. Der Naturpark Sternberger Seenland östlich des Schweriner Sees ist 540 km² groß und zu 30 Prozent bewaldet. Am südwestlichen Rand des Umkreises liegt die Lübtheener Heide auf Flugsand, mit weiten Kiefernforsten um die offene Heide, und wegen der Kampfmittel darfst du dort nur auf den ausgewiesenen Wegen gehen. Unter Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Eichen und Buchen der Steinpilz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.

Aktuelles Wetter rund um Schwerin

Steinpilz44 %
Pfifferling36 %
Marone50 %
Krause Glucke62 %
Schwefelporling18 %
Parasol40 %
Hallimasch48 %
Austernseitling45 %
Judasohr41 %

Wetterfaktor aus 68 Rasterpunkten, Stand 14.10., 03:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 26, Pfifferling 18, Marone 25, Krause Glucke 24, Schwefelporling 6, Parasol 35, Hallimasch 34, Austernseitling 16 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.127 km² Wald (22 %)
Baumarten
Kiefer 35 %, Buche 16 %, Eiche 12 %, Erle 11 %, Birke 7 %, Lärche 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,7, Sand 68 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
59 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
48 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
38 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
35 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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