Pilze sammeln in der Rostocker Heide
Stand 14.10., 04:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (31 von 100), Hallimasch (28) und Judasohr (23).
Nach der Baumartenkarte wachsen in der Rostocker Heide vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (96 von 100 Punkten), Hallimasch (78) und Steinpilz (60) vorn.

Pilzkarte in der Rostocker Heide öffnen
Die Rostocker Heide liegt nordöstlich von Rostock, ihre Mitte rund 15 km von der Stadtmitte entfernt, und reicht bis an die Ostsee bei Graal-Müritz. Das Stadtforstamt bewirtschaftet sie, von den rund 6000 Hektar sind 5177 Wald, der Rest ist Moor, Wiese und Schilf. Etwa 70 Prozent der Fläche sind nährstoffarme Sande, 20 Prozent Moore und 10 Prozent Geschiebelehm im Süden. Auf den Binnendünen im Westen wächst vor allem Kiefer, in den Niederungen Erle und Eiche, auf den höheren Randlagen Buche. Auf den sauren Sanden passen unter Kiefern Marone und Krause Glucke, unter Eiche und Buche der Steinpilz. Drei Naturschutzgebiete liegen im Wald: Heiliger See und Hütelmoor, Radelsee und Schnatermann, und im Radelsee darfst du die gekennzeichneten Wege nicht verlassen. Sonst erlaubt das Landeswaldgesetz Pilze in geringen Mengen, soweit das Naturschutzrecht es zulässt. Die RB 12 von Rostock nach Graal-Müritz hält mitten im Wald an der Torfbrücke.
Aktuelles Wetter in der Rostocker Heide
Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), Stand 14.10., 04:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 21, Pfifferling 17, Marone 19, Krause Glucke 21, Schwefelporling 5, Parasol 31, Hallimasch 28, Austernseitling 14 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 46 km², davon 38 km² Wald (82 %)
- Baumarten
- Kiefer 33 %, Eiche 15 %, Birke 13 %, Lärche 11 %, Erle 9 %, Fichte 8 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,8, Sand 65 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 48 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 36 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 96 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.