Pilze sammeln rund um Greifswald
Stand 14.10., 04:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (31 von 100), Austernseitling (14) und Parasol (11).
Im Umkreis von 40 km um Greifswald sind 12 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (80 von 100 Punkten), Judasohr (73) und Hallimasch (71) vorn, der Steinpilz kommt auf 54.

Pilzkarte rund um Greifswald öffnen
Rund um Greifswald gibt es wenig Wald. Südöstlich der Stadt liegt das Naturschutzgebiet Eldena mit 407 Hektar Laubwald aus Rotbuche, Stieleiche, Esche, Bergahorn und Hainbuche, in feuchten Senken mit Erlenbruch. Der Wald gehört großenteils der Universität Greifswald, wird seit 1886 als Hochwald bewirtschaftet und ist von Wegen durchzogen, drei Totalreservate mit zusammen 27 Hektar bleiben ungenutzt. Östlich der Stadt bei Lubmin steht die Lubminer Heide, in der Kiefern vorherrschen. Der Naturpark Insel Usedom ist 632 km² groß und zu rund einem Viertel bewaldet, mit Dünenkiefern- und Buchenwäldern und Naturschutzgebieten auf knapp 5500 Hektar. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter Kiefern passen Marone und Krause Glucke. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.
Aktuelles Wetter rund um Greifswald
Wetterfaktor aus 70 Rasterpunkten, Stand 14.10., 04:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 7, Marone 6, Krause Glucke 5, Schwefelporling 4, Parasol 11, Hallimasch 11, Austernseitling 14 und Judasohr 31 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 594 km² Wald (12 %)
- Baumarten
- Buche 20 %, Eiche 17 %, Erle 17 %, Kiefer 13 %, Lärche 8 %, Fichte 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 64 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 39 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 17 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Hohenbüssow
- bei Blieschow (Lancken-Granitz)
- bei Trassenheide
- bei Wolfshagen (Millienhagen-Oebelitz)
- bei Wrangelsburg
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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