Pilze sammeln rund um Neubrandenburg
Stand 14.10., 03:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (17 von 100), Austernseitling (9) und Krause Glucke (7).
Im Umkreis von 40 km um Neubrandenburg sind 23 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (87 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Steinpilz (62) vorn.

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Am Westufer des Tollensesees liegt das Brodaer Holz, 860 Hektar Mischwald im Landschaftsschutzgebiet Tollensebecken, mit einem mehrschichtigen Buchenwald voller Alt- und Totholz. Rund 25 km südlich liegt Serrahn im Müritz-Nationalpark, 268 Hektar alte Rotbuchen und UNESCO-Welterbe, im übrigen Park stehen auf Sand auch Kiefernforste. Im Südosten liegt der Naturpark Feldberger Seenlandschaft, 340 km² groß und zu 38 Prozent bewaldet, mit dem Buchenwald Heilige Hallen als Naturschutzgebiet. Unter Buchen passt der Steinpilz, unter Kiefern auf Sand passen Marone und Krause Glucke. Im Nationalpark darfst du Pilze nur für den persönlichen Bedarf und nur in der Entwicklungszone sammeln, in Kern- und Pflegezone bleibst du auf den Wegen. Außerhalb gilt das Bundesnaturschutzgesetz: geringe Mengen für den persönlichen Bedarf, nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt. Zum Rundweg durch den Serrahner Buchenwald kommst du mit dem Bus bis Zinow Weltnaturerbe.
Aktuelles Wetter rund um Neubrandenburg
Wetterfaktor aus 69 Rasterpunkten, Stand 14.10., 03:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 6, Pfifferling 6, Marone 6, Krause Glucke 7, Schwefelporling 2, Parasol 7, Hallimasch 7, Austernseitling 9 und Judasohr 17 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.147 km² Wald (23 %)
- Baumarten
- Kiefer 37 %, Buche 19 %, Eiche 12 %, Erle 11 %, Birke 6 %, Lärche 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,5, Sand 69 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 40 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Sankt Georg (Neubrandenburg)
- bei Schlicht (Feldberger Seenlandschaft)
- bei Hohenbüssow
- bei Schönhausen (Mecklenburgische Seenplatte)
- bei Blumenhagen (Blumenholz)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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