Pilze sammeln in und um Berlin
Stand 9.10., 09:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Krause Glucke (47 von 100), Pfifferling (38) und Parasol (27).
Im Umkreis von 40 km um Berlin sind 29 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (86 von 100 Punkten), Marone (67) und Steinpilz (67) vorn.

Pilzkarte in und um Berlin öffnen
In Berlin selbst liegen mit Grunewald, Spandauer Forst, Tegeler Forst und dem Köpenicker Stadtforst rund um den Müggelsee große Waldgebiete, dazu kommen im Umland die Wälder Brandenburgs, etwa im Naturpark Barnim im Norden. Auf den trockenen, sauren Sandböden überwiegt die Kiefer: Im Grunewald stehen 56 Prozent Kiefern und 26 Prozent Eichen, in Brandenburg nimmt die Kiefer rund 70 Prozent der Waldfläche ein. Das passt zu Marone und Krauser Glucke, unter Kiefern und Eichen auch zu Steinpilz und Pfifferling. Der Spandauer Forst ist stärker von Laubbäumen wie Eiche und Birke geprägt. In Naturschutzgebieten, etwa den drei im Spandauer Forst, ist das Sammeln verboten, sonst erlaubt das Berliner Landeswaldgesetz Pilze in kleinen Mengen für den Eigenbedarf. Ohne Auto kommst du mit der S7 bis Grunewald oder mit der S3 bis Friedrichshagen, Rahnsdorf oder Wilhelmshagen in die Wälder am Müggelsee.
Aktuelles Wetter in und um Berlin
Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 9.10., 09:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 21, Pfifferling 38, Marone 21, Krause Glucke 47, Schwefelporling 4, Parasol 27, Hallimasch 21, Austernseitling 8 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.469 km² Wald (29 %)
- Baumarten
- Kiefer 64 %, Eiche 19 %, Erle 5 %, Birke 4 %, Lärche 3 %, kurzlebiges Laubholz 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 4,9, Sand 80 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 35 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Kleinmachnow
- bei Stolpe-Süd
- bei Schmachtenhagen (Oranienburg)
- bei Gorinsee
- bei Bergholz-Rehbrücke
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Schorfheide · Fläming · Dübener Heide · Mecklenburgische Seenplatte · Leipzig · Dresden
Brandenburg · alle Regionen