Pilze sammeln rund um Frankfurt (Oder)
Stand 14.10., 16:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Krause Glucke (16 von 100), Marone (15) und Parasol (14).
Im Umkreis von 40 km um Frankfurt (Oder) sind 19 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (92 von 100 Punkten), Marone (79) und Krause Glucke (75) vorn, der Steinpilz kommt auf 69.

Pilzkarte rund um Frankfurt (Oder) öffnen
Der Stadtwald von Frankfurt (Oder) umfasst rund 750 Hektar zwischen den Stadtteilen Rosengarten und Booßen. Am südlichen Stadtrand liegt das Naturschutzgebiet Fauler See/Markendorfer Wald, 171 Hektar naturnahe, bodensaure Eichenmischwälder mit Birken und Kiefern, die seit Kriegsende nicht mehr bewirtschaftet werden. Rund 14 km südlich beginnt bei Müllrose der Naturpark Schlaubetal mit 227 km², ausgedehnten Kiefernwäldern sowie Buchen- und Traubeneichenwäldern, allein das Naturschutzgebiet Schlaubetal ist 1504 Hektar groß. Auf Sandböden passen Marone, Pfifferling und Krause Glucke, unter Eichen und Buchen der Steinpilz. Das Brandenburger Waldgesetz erlaubt jedem, Pilze in geringer Menge für den eigenen Gebrauch zu sammeln, geschützte Arten ausgenommen, in Naturschutzgebieten gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der RB 36 nach Müllrose.
Aktuelles Wetter rund um Frankfurt (Oder)
Wetterfaktor aus 56 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 12, Pfifferling 9, Marone 15, Krause Glucke 16, Schwefelporling 2, Parasol 14, Hallimasch 12, Austernseitling 5 und Judasohr 13 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 953 km² Wald (19 %)
- Baumarten
- Kiefer 75 %, Eiche 11 %, Erle 3 %, Birke 3 %, anderes langlebiges Laubholz 3 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5, Sand 77 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 79 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 70 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Frankfurt (Oder) auf der Karte
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