Pilze sammeln rund um Potsdam
Stand 14.10., 16:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (16 von 100), Krause Glucke (7) und Marone (5).
Im Umkreis von 40 km um Potsdam sind 26 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (84 von 100 Punkten), Marone (76) und Krause Glucke (70) vorn, der Steinpilz kommt auf 65.

Pilzkarte rund um Potsdam öffnen
Rund um Potsdam wächst vor allem Kiefernwald auf Sand. Im Westen schließt der Wildpark Potsdam an die Stadt an, ein Waldkomplex von rund 870 Hektar bis zur Havel, mit lichten Kiefernwäldern und eingestreutem Laubholz. Zwischen dem Süden Berlins und dem Osten Potsdams liegt die Parforceheide, rund 2350 Hektar Landschaftsschutzgebiet, im brandenburgischen Teil zu 80 bis 85 Prozent Kiefer auf trockenen, nährstoffarmen Sandböden, mit älteren Eichen am Teltowkanal. Südlich der Stadt reicht der Naturpark Nuthe-Nieplitz über 623 km², zu 41 Prozent bewaldet, mit ausgedehnten Kiefernforsten auf dem Beelitzer Sander. Das passt zu Marone, Pfifferling und Krauser Glucke, unter Eichen auch zum Steinpilz. Das Brandenburger Waldgesetz erlaubt jedem, Pilze in geringer Menge für den eigenen Gebrauch zu sammeln, geschützte Arten ausgenommen. Im Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung mit rund 5800 Hektar gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit dem RE 7 nach Beelitz-Heilstätten oder mit der RB 33 und der RB 37 nach Beelitz Stadt.
Aktuelles Wetter rund um Potsdam
Wetterfaktor aus 68 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 4, Pfifferling 4, Marone 5, Krause Glucke 7, Schwefelporling 3, Parasol 5, Hallimasch 4, Austernseitling 5 und Judasohr 16 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.315 km² Wald (26 %)
- Baumarten
- Kiefer 70 %, Eiche 16 %, Erle 4 %, Birke 4 %, kurzlebiges Laubholz 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 4,9, Sand 80 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 63 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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