Pilze sammeln rund um Dessau
Stand 14.10., 16:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (16 von 100), Parasol (11) und Marone (10).
Im Umkreis von 40 km um Dessau-Roßlau sind 24 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (89 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Marone (69) vorn, der Steinpilz kommt auf 62.

Pilzkarte rund um Dessau öffnen
Im Süden schließt die Mosigkauer Heide an Dessau-Roßlau an, ein Landschaftsschutzgebiet, im Norden der Süd-Fläming, dessen Naturpark in Sachsen-Anhalt 824 km² umfasst. Östlich reicht die Dübener Heide heran, ein Naturpark von rund 770 km², zu 66 Prozent Wald, überwiegend Kiefer. Südöstlich liegt die Oranienbaumer Heide, ein Naturschutzgebiet von rund 2680 Hektar auf einem früheren Übungsplatz der sowjetischen Armee, mit Laubmischwäldern aus Stieleiche und Hainbuche auf sandigen Moränenebenen und Kiefern und Birken am Rand. Wegen Munitionsresten sind dort große Teile gesperrt, offen sind nur die freigegebenen Wege. Unter Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Kiefern und Eichen der Steinpilz, auf den sauren Sandböden der Pfifferling. In Sachsen-Anhalt gilt die Regel des Bundesnaturschutzgesetzes: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nicht dort, wo das Betreten verboten ist.
Aktuelles Wetter rund um Dessau
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 7, Marone 10, Krause Glucke 10, Schwefelporling 6, Parasol 11, Hallimasch 9, Austernseitling 8 und Judasohr 16 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.206 km² Wald (24 %)
- Baumarten
- Kiefer 61 %, Eiche 18 %, Birke 7 %, kurzlebiges Laubholz 6 %, Erle 3 %, Lärche 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,1, Sand 68 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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