Pilze sammeln rund um Leipzig
Stand 9.10., 03:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (35 von 100), Parasol (27) und Pfifferling (23).
Im Umkreis von 40 km um Leipzig sind 13 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Kiefer. Ohne Wetter liegen hier Parasol (78 von 100 Punkten), Judasohr (70) und Hallimasch (66) vorn, der Steinpilz kommt auf 55.

Pilzkarte rund um Leipzig öffnen
Der Leipziger Auwald zieht sich auf rund 30 km entlang von Weißer Elster, Pleiße und Luppe durch die Stadt. Auf dem nährstoffreichen Auelehm wachsen vor allem Esche, Eiche und Ahorn. Für die vier Arten ist das wenig typisch, und in den vier Naturschutzgebieten des Auwalds (Burgaue, Luppeaue, Elster- und Pleiße-Auewald, Lehmlache Lauer) darf laut Stadt Leipzig nichts entnommen werden. Mehr Chancen bietet das Umland: Südöstlich umgibt der Naunhofer Forst die Stadt Naunhof, mit Stieleichen und früher gepflanzten Kiefern und Fichten. Im Süden ist die Neue Harth bei Zwenkau auf ehemaligem Tagebaugelände zu einem Mischwald aus Kiefer, Eiche und Birke herangewachsen. Rund 30 km nördlich beginnt die Dübener Heide, deren Sandböden überwiegend Kiefern tragen. Unter Kiefern und Eichen auf Sand finden Marone, Steinpilz und Pfifferling passende Bedingungen, unter Kiefern auch die Krause Glucke. Nach Naunhof fährt die RB 110, zur Neuen Harth die S3 bis Markkleeberg-Gaschwitz.
Aktuelles Wetter rund um Leipzig
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 9.10., 03:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 18, Pfifferling 23, Marone 12, Krause Glucke 23, Schwefelporling 10, Parasol 27, Hallimasch 23, Austernseitling 15 und Judasohr 35 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 646 km² Wald (13 %)
- Baumarten
- Eiche 34 %, Kiefer 31 %, kurzlebiges Laubholz 15 %, Birke 6 %, Lärche 4 %, Buche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 41 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 55 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 35 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 30 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 58 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 70 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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