Pilze sammeln rund um Halle
Stand 14.10., 15:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (25 von 100), Schwefelporling (13) und Austernseitling (13).
Im Umkreis von 40 km um Halle (Saale) sind 8 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und kurzlebiges Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Judasohr (81 von 100 Punkten), Maipilz (73) und Parasol (71) vorn, der Steinpilz kommt auf 52.

Pilzkarte rund um Halle öffnen
Am Westrand von Halle liegt die Dölauer Heide, rund 740 Hektar groß und das größte Landschaftsschutzgebiet der Umgebung. Sie ist überwiegend Mischwald mit einem an Winterlinden reichen Eichen-Hainbuchenwald, dazu stehen stellenweise Kiefern aus einer Aufforstung vom Ende des 19. Jahrhunderts. Rund 35 km südwestlich beginnt der Ziegelrodaer Forst mit rund 8200 Hektar, zu etwa 80 Prozent Laubwald aus Traubeneichen und Rotbuchen auf Buntsandstein. Unter Eichen und Buchen passt der Steinpilz, unter den Kiefern der Heide passen Marone und Krause Glucke. An der Saale zwischen Halle und Merseburg liegt das Naturschutzgebiet Saale-Elster-Aue mit rund 900 Hektar Auen und Wiesen. In Sachsen-Anhalt gilt die Regel des Bundesnaturschutzgesetzes: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nicht dort, wo das Betreten verboten ist, und in Naturschutzgebieten gelten eigene Regeln.
Aktuelles Wetter rund um Halle
Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 15:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 4, Marone 7, Krause Glucke 4, Schwefelporling 13, Parasol 10, Hallimasch 10, Austernseitling 13 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 424 km² Wald (8 %)
- Baumarten
- Eiche 40 %, kurzlebiges Laubholz 19 %, Kiefer 16 %, Buche 8 %, anderes langlebiges Laubholz 5 %, Birke 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,8, Sand 34 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 36 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 37 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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