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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Gera

Stand 14.10., 13:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (23 von 100), Judasohr (21) und Parasol (20).

Im Umkreis von 40 km um Gera sind 21 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (78 von 100 Punkten), Hallimasch (74) und Steinpilz (66) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Gera
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Gera öffnen

Der Geraer Stadtwald im Westen der Stadt ist die größte zusammenhängende Waldfläche aller Thüringer Städte, zu rund 60 Prozent mit Laubbäumen. Rund 10 km nördlich beginnt der Zeitzer Forst auf Buntsandstein unter einer Lössdecke, heute vor allem mit Buchen, Eichen, Hainbuchen und Linden. Zu ihm gehört ein Standortübungsplatz der Bundeswehr von rund 705 Hektar, auch außerhalb davon sind Teile wegen Altlasten gesperrt, die Forstwege lassen sich aber als Wanderwege nutzen. Rund 27 km südlich liegt auf etwa 450 m Höhe der Pöllwitzer Wald, 962 Hektar FFH-Gebiet, in dem Fichtenforste mit Lärchen und Kiefern überwiegen. Unter Eichen und Buchen passt der Steinpilz, unter Fichten und Kiefern die Marone, und der Pfifferling mag die saureren Böden. In Thüringen darfst du Pilze in geringen Mengen zum eigenen Verbrauch pfleglich sammeln, nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.

Aktuelles Wetter rund um Gera

Steinpilz28 %
Pfifferling19 %
Marone34 %
Krause Glucke42 %
Schwefelporling19 %
Parasol25 %
Hallimasch31 %
Austernseitling35 %
Judasohr33 %

Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 13:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 19, Pfifferling 9, Marone 17, Krause Glucke 12, Schwefelporling 7, Parasol 20, Hallimasch 23, Austernseitling 11 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.036 km² Wald (21 %)
Baumarten
Fichte 28 %, Eiche 21 %, Kiefer 20 %, Buche 9 %, Douglasie 5 %, Lärche 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,6, Sand 26 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
28 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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