Pilze sammeln rund um Zwickau
Stand 14.10., 13:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (37 von 100), Steinpilz (34) und Marone (32).
Im Umkreis von 40 km um Zwickau sind 25 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Steinpilz (82 von 100 Punkten), Hallimasch (81) und Parasol (77) vorn.

Pilzkarte rund um Zwickau öffnen
Seit 2018 sind rund um Zwickau große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.
Westlich von Zwickau, zwischen Werdau und Greiz, liegt der Werdauer-Greizer Wald, ein Waldgebiet von 62 km², in dem Fichte, Kiefer und Lärche vorherrschen, dazu kleine Flächen mit älteren Buchen und Eichen. Südlich der Stadt beginnt das Westerzgebirge. Im Forstbezirk Eibenstock sind rund 63 Prozent der Fläche Wald, gut 26.000 Hektar, und die Förster wollen dort wieder eine Mischung aus Fichte, Buche und Weißtanne. Im Forstbezirk Plauen, zu dem der Südwesten des Landkreises Zwickau gehört, ist die Fichte mit etwa 61 Prozent die häufigste Baumart. Unter Fichten passen Steinpilz und Marone, unter Kiefern die Krause Glucke, und der Hallimasch profitiert von den abgestorbenen Fichten. In Sachsen darfst du Pilze nur für den Eigenbedarf sammeln, und nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.
Aktuelles Wetter rund um Zwickau
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 13:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 34, Pfifferling 21, Marone 32, Krause Glucke 13, Schwefelporling 5, Parasol 29, Hallimasch 37, Austernseitling 9 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.266 km² Wald (25 %)
- Baumarten
- Fichte 63 %, Eiche 14 %, Buche 6 %, Kiefer 5 %, Lärche 5 %, Douglasie 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,5, Sand 35 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 82 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 24 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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