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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Erzgebirge

Stand 10.10., 04:00 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Pfifferling (39 von 100), Hallimasch (27) und Steinpilz (26).

Das Erzgebirge ist zu 37 % bewaldet (1.121 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (89 von 100 Punkten), Steinpilz (88) und Parasol (81) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Erzgebirge
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Erzgebirge öffnen

Das Erzgebirge zieht sich entlang der tschechischen Grenze vom Vogtland bis zum Elbsandsteingebirge, auf deutscher Seite eine lange, sanft nach Norden abfallende Flanke, die am Fichtelberg gut 1200 m erreicht. Gneis, Granit und Schiefer ergeben saure Böden, der Wald besteht überwiegend aus Fichte, in tieferen Lagen mit Buche. Das passt gut zu Steinpilz, Marone und Pfifferling.

Aktuelles Wetter im Erzgebirge

Steinpilz29 %
Pfifferling51 %
Marone30 %
Krause Glucke70 %
Schwefelporling10 %
Parasol28 %
Hallimasch30 %
Austernseitling36 %
Judasohr46 %

Wetterfaktor aus 37 Rasterpunkten, Stand 10.10., 04:00 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 26, Pfifferling 39, Marone 22, Krause Glucke 17, Schwefelporling 2, Parasol 23, Hallimasch 27, Austernseitling 6 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
3.009 km², davon 1.121 km² Wald (37 %)
Baumarten
Fichte 81 %, Buche 9 %, Eiche 4 %, Lärche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,5, Sand 39 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
88 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
77 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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