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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln in der Sächsischen Schweiz

Stand 9.10., 00:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Pfifferling (23 von 100), Hallimasch (21) und Judasohr (20).

Die Sächsische Schweiz ist zu 44 % bewaldet (204 km²), vor allem mit Fichte und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (91 von 100 Punkten), Parasol (87) und Steinpilz (70) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz in der Sächsischen Schweiz
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte in der Sächsischen Schweiz öffnen

Seit 2018 sind in der Sächsischen Schweiz große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Die Sächsische Schweiz ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges südöstlich von Dresden, mit Tafelbergen, Felsriffen und tief eingeschnittenen Gründen. Die Sandsteinböden sind sauer und arm, auf ihnen wachsen Kiefer, Fichte, Birke und Buche, und im Nationalpark sind seit 2018 große Teile der Fichten durch den Borkenkäfer abgestorben. Die sauren Böden liegen Marone und Pfifferling, unter Kiefer auch der Krause Glucke.

Aktuelles Wetter in der Sächsischen Schweiz

Steinpilz22 %
Pfifferling37 %
Marone24 %
Krause Glucke62 %
Schwefelporling12 %
Parasol22 %
Hallimasch24 %
Austernseitling33 %
Judasohr47 %

Wetterfaktor aus 7 Rasterpunkten, Stand 9.10., 00:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 15, Pfifferling 23, Marone 13, Krause Glucke 19, Schwefelporling 3, Parasol 19, Hallimasch 21, Austernseitling 9 und Judasohr 20 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
464 km², davon 204 km² Wald (44 %)
Baumarten
Fichte 53 %, Eiche 15 %, Kiefer 12 %, Buche 9 %, Lärche 7 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,1, Sand 35 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
61 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
55 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
30 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
91 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Sächsische Schweiz auf der Karte

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