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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln in der Dresdner Heide

Stand 14.10., 13:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (42 von 100), Parasol (38) und Marone (37).

Nach der Baumartenkarte wachsen in der Dresdner Heide vor allem Kiefer und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (88 von 100 Punkten), Hallimasch (87) und Marone (73) vorn, der Steinpilz kommt auf 71.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz in der Dresdner Heide
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte in der Dresdner Heide öffnen

Die Dresdner Heide liegt innerhalb der Stadtgrenze im Nordosten von Dresden. Im Westen ist der Boden trocken, nährstoffarm und ausgewaschen, dort wachsen Kiefer und Traubeneiche. Im Osten und Südosten bildet Verwitterungslehm den Untergrund, dort stehen ausgedehnte Fichtenbestände. Im Norden gibt es Rotbuchenwälder, im Stechgrund und im Schotengrund im Süden alte Buchen. Wegen des Borkenkäfers müssen vor allem Fichten gefällt werden, nachgepflanzt werden Roteiche, Weißtanne, Lärche und Bergahorn. Unter Buchen passt der Steinpilz, unter Kiefern und Fichten die Marone, auf den Fichtenstümpfen wächst der Hallimasch. Die ganze Heide ist Landschaftsschutzgebiet mit 6133 Hektar, dessen Verordnung das Pilzesammeln nicht einschränkt, und in Sachsen darfst du Pilze für den persönlichen Bedarf sammeln. Von Süden kommst du mit der Straßenbahn 11 an die Heide, von Westen mit den Straßenbahnen 7 und 8.

Aktuelles Wetter in der Dresdner Heide

Steinpilz44 %
Pfifferling32 %
Marone50 %
Krause Glucke58 %
Schwefelporling15 %
Parasol43 %
Hallimasch48 %
Austernseitling31 %
Judasohr45 %

Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), Stand 14.10., 13:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 31, Pfifferling 21, Marone 37, Krause Glucke 28, Schwefelporling 3, Parasol 38, Hallimasch 42, Austernseitling 6 und Judasohr 10 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche auf der Karte
54 km², davon 46 km² Wald (86 %)
Baumarten
Kiefer 40 %, Fichte 27 %, Eiche 16 %, Birke 6 %, Lärche 4 %, Buche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 4,9, Sand 41 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
73 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
12 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Dresdner Heide auf der Karte

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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.