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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Dresden

Stand 9.10., 02:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Pfifferling (23 von 100), Judasohr (23) und Krause Glucke (21).

Im Umkreis von 40 km um Dresden sind 24 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Kiefer. Ohne Wetter liegen hier Parasol (83 von 100 Punkten), Hallimasch (79) und Steinpilz (72) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Dresden
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Dresden öffnen

Im Nordosten der Stadt liegt die Dresdner Heide, gut 50 km² Staatswald auf eiszeitlichen Sanden über Lausitzer Granit. Kiefern stellen etwa 58 Prozent des Bestands, Fichten 25 Prozent, dazu kommen Buche, Eiche, Birke und Lärche. Auf den nährstoffarmen, sauren Sandböden passen Marone, Pfifferling und Steinpilz, unter den Kiefern auch die Krause Glucke. Südwestlich, zwischen Dresden und Freiberg, liegt der Tharandter Wald: rund 60 km² überwiegend Fichtenwald auf sauren, nährstoffarmen Böden über Porphyr und Sandstein, ebenfalls ein Standort für Steinpilz, Pfifferling und Marone. Im Südosten reicht der Nationalpark Sächsische Schweiz in den Radius. Dort gilt ein Wegegebot: Pilze für den Eigenbedarf darfst du nur direkt am Weg sammeln, ohne ihn zu verlassen. In die Heide kommst du mit der S8 bis Dresden-Klotzsche oder Langebrück, zum Tharandter Wald mit der S3 bis Tharandt und in die Sächsische Schweiz mit der S1 bis Kurort Rathen oder Bad Schandau.

Aktuelles Wetter rund um Dresden

Steinpilz24 %
Pfifferling37 %
Marone26 %
Krause Glucke58 %
Schwefelporling11 %
Parasol24 %
Hallimasch26 %
Austernseitling29 %
Judasohr44 %

Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 9.10., 02:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 17, Pfifferling 23, Marone 15, Krause Glucke 21, Schwefelporling 4, Parasol 20, Hallimasch 20, Austernseitling 7 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.206 km² Wald (24 %)
Baumarten
Fichte 37 %, Kiefer 25 %, Eiche 17 %, Buche 7 %, Lärche 6 %, Birke 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,3, Sand 38 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
37 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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