Pilze sammeln rund um Görlitz
Stand 14.10., 14:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Marone (33 von 100), Parasol (33) und Hallimasch (32).
Im Umkreis von 40 km um Görlitz sind 12 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (87 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Marone (71) vorn, der Steinpilz kommt auf 67.

Pilzkarte rund um Görlitz öffnen
Rund 10 km westlich von Görlitz liegen die Königshainer Berge, ein Granitgebiet von etwa 50 km², meist bewaldet und seit 1974 Landschaftsschutzgebiet. Die Görlitzer Heide liegt zum größten Teil auf der polnischen Seite. Am nördlichen Rand des Umkreises erstreckt sich südlich von Bad Muskau die Muskauer Heide auf trockenem, nährstoffarmem Sand, wo vielerorts Kiefern in Reinbeständen stehen. Ein großer Teil davon ist der Truppenübungsplatz Oberlausitz, den du nicht betreten darfst. Südwestlich der Stadt ist die Landeskrone, ein Basaltberg von 420 m, Naturschutzgebiet. Auf Sand unter Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Kiefern und Eichen der Steinpilz, auf den saureren Böden der Pfifferling. In Sachsen darfst du Pilze nur für den Eigenbedarf sammeln, und nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.
Aktuelles Wetter rund um Görlitz
Wetterfaktor aus 36 Rasterpunkten, Stand 14.10., 14:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 28, Pfifferling 19, Marone 33, Krause Glucke 30, Schwefelporling 3, Parasol 33, Hallimasch 32, Austernseitling 6 und Judasohr 20 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 607 km² Wald (12 %)
- Baumarten
- Kiefer 53 %, Fichte 16 %, Eiche 14 %, Birke 5 %, Lärche 4 %, Buche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,1, Sand 57 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 61 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 59 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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