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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Cottbus

Stand 14.10., 16:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (16 von 100), Krause Glucke (15) und Marone (11).

Im Umkreis von 40 km um Cottbus sind 34 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (94 von 100 Punkten), Krause Glucke (82) und Marone (81) vorn, der Steinpilz kommt auf 68.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Cottbus
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Cottbus öffnen

Rund um Cottbus ist der Wald überwiegend Kiefernforst auf Sand. Im Stadtgebiet liegen 35 km² Wald, darunter die Madlower Schluchten. Nördlich beginnt der Spreewald: Im Biosphärenreservat wachsen in den Niederungen Erlen auf Moorboden, in den Randbereichen Kiefernforste, und 19 Prozent der Fläche sind Naturschutzgebiet. Rund 20 km nördlich liegt die Lieberoser Heide, ein früherer Truppenübungsplatz mit Sandheiden, Dünen und Kiefern-Traubeneichen-Wäldern an den Rändern. Ihr Wildnisgebiet kannst du bei geführten Wanderungen oder selbst auf den Wegen erkunden, abseits davon liegt noch Munition im Boden, und 2821 Hektar des Naturschutzgebiets sind Totalreservat. Auf den Sandböden passen Marone und Krause Glucke, dazu der Pfifferling und unter Eichen der Steinpilz. Das Brandenburger Waldgesetz erlaubt jedem, Pilze in geringer Menge für den eigenen Gebrauch zu sammeln, geschützte Arten ausgenommen.

Aktuelles Wetter rund um Cottbus

Steinpilz13 %
Pfifferling12 %
Marone14 %
Krause Glucke19 %
Schwefelporling8 %
Parasol11 %
Hallimasch13 %
Austernseitling27 %
Judasohr40 %

Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 8, Marone 11, Krause Glucke 15, Schwefelporling 2, Parasol 11, Hallimasch 9, Austernseitling 5 und Judasohr 16 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.707 km² Wald (34 %)
Baumarten
Kiefer 82 %, Eiche 7 %, Birke 6 %, Erle 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 4,9, Sand 76 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
82 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Cottbus auf der Karte

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