Pilze sammeln rund um Plauen
Stand 14.10., 12:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (26 von 100), Marone (21) und Steinpilz (20).
Im Umkreis von 40 km um Plauen sind 31 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (88 von 100 Punkten), Parasol (82) und Steinpilz (79) vorn.

Pilzkarte rund um Plauen öffnen
Seit 2018 sind rund um Plauen große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.
Rund 16 km nördlich von Plauen liegt bei Zeulenroda der Pöllwitzer Wald auf etwa 450 m Höhe. Auf seinen 962 Hektar FFH-Gebiet stehen heute überwiegend Fichtenforste, an manchen Stellen mit Lärchen und Kiefern gemischt. Weiter nördlich beginnt bei Greiz der Werdauer-Greizer Wald, 62 km² groß, mit Fichte, Kiefer und Lärche. Im Forstbezirk Plauen ist die Fichte mit etwa 61 Prozent die häufigste Baumart, vor der Kiefer mit 15 Prozent, Eiche und Buche kommen zusammen auf 8 Prozent. Unter Fichten passen Steinpilz und Marone, der Pfifferling mag die saureren Böden, und der Hallimasch profitiert von den abgestorbenen Fichten. In Sachsen darfst du Pilze nur für den Eigenbedarf sammeln, und nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt.
Aktuelles Wetter rund um Plauen
Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 12:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 20, Pfifferling 13, Marone 21, Krause Glucke 10, Schwefelporling 2, Parasol 19, Hallimasch 26, Austernseitling 8 und Judasohr 18 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.559 km² Wald (31 %)
- Baumarten
- Fichte 74 %, Buche 5 %, Kiefer 5 %, Eiche 5 %, Lärche 3 %, Douglasie 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,6, Sand 34 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 79 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 27 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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