Pilze sammeln rund um Magdeburg
Stand 13.10., 23:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (14 von 100), Krause Glucke (6) und Schwefelporling (6).
Im Umkreis von 40 km um Magdeburg sind 17 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (83 von 100 Punkten), Hallimasch (70) und Marone (67) vorn, der Steinpilz kommt auf 64.

Pilzkarte rund um Magdeburg öffnen
Das größte Waldgebiet bei Magdeburg ist die Colbitz-Letzlinger Heide nördlich der Stadt, mit den Wäldern ringsum über 450 km². Ihr Kern ist allerdings der Truppenübungsplatz Altmark, und den darfst du nur auf wenigen freigegebenen Wegen zu festen Zeiten betreten, zum Pilzesammeln also nicht. Außerhalb des Übungsplatzes, etwa um Colbitz und Wolmirstedt, stehen auf Sand vor allem Kiefern, dazu Birken und alte Eichen. Das passt zu Marone und Krauser Glucke, unter Kiefern und Eichen auch zum Steinpilz und an den Heiderändern zum Pfifferling. Der Colbitzer Lindenwald mit seinen Winterlinden und Hainbuchen ist Naturschutzgebiet. Westlich liegt bei Oschersleben das Hohe Holz, ein Laubwald vor allem aus Eiche und Buche, nordwestlich der Haldensleber Forst. In Sachsen-Anhalt gilt die Regel des Bundesnaturschutzgesetzes: Pilze in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf, aber nicht in Schutzgebieten. Ohne Auto fährst du mit der S1 oder dem RE 20 nach Wolmirstedt am Südrand der Heide, mit der RB 36 nach Haldensleben und mit dem RE nach Oschersleben.
Aktuelles Wetter rund um Magdeburg
Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 13.10., 23:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 5, Pfifferling 4, Marone 5, Krause Glucke 6, Schwefelporling 6, Parasol 6, Hallimasch 5, Austernseitling 6 und Judasohr 14 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 870 km² Wald (17 %)
- Baumarten
- Kiefer 56 %, Eiche 22 %, Birke 6 %, kurzlebiges Laubholz 5 %, Lärche 4 %, Erle 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,1, Sand 69 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 70 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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