Pilze sammeln rund um Braunschweig
Stand 14.10., 00:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (23 von 100), Hallimasch (14) und Parasol (13).
Im Umkreis von 40 km um Braunschweig sind 19 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (80 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Steinpilz (68) vorn.

Pilzkarte rund um Braunschweig öffnen
Das größte Waldgebiet bei Braunschweig ist der Elm, ein rund 25 km langer Höhenzug etwa 20 km östlich der Stadt mit über 8000 Hektar Wald auf Muschelkalk mit einer Lössdecke. Im Norden herrschen Buchen vor, dazu kommen Fichten, die seit dem 18. Jahrhundert gepflanzt wurden; der Naturpark Elm-Lappwald gilt als größter Buchenwald Norddeutschlands. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt. Pfifferling und Marone mögen saurere Böden und passen eher dort, wo Kiefern auf Sand stehen. Zwischen Braunschweig und Wolfsburg schützt das Naturschutzgebiet „Laubwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg“ rund 1000 Hektar Eichen- und Hainbuchenwald: Vom 1. März bis 31. August musst du dort auf den Wegen bleiben, danach darfst du sie verlassen, um Pilze in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf zu sammeln. Südlich liegt bei Wolfenbüttel der Oderwald. Der Harz beginnt erst gut 40 km südlich der Stadt.
Aktuelles Wetter rund um Braunschweig
Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 00:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 12, Pfifferling 8, Marone 11, Krause Glucke 6, Schwefelporling 9, Parasol 13, Hallimasch 14, Austernseitling 12 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 960 km² Wald (19 %)
- Baumarten
- Eiche 34 %, Buche 22 %, Kiefer 22 %, Birke 5 %, Lärche 5 %, Douglasie 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 44 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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