Pilze sammeln rund um Hildesheim
Stand 14.10., 16:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (33 von 100), Steinpilz (29) und Parasol (27).
Im Umkreis von 40 km um Hildesheim sind 23 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (79 von 100 Punkten), Steinpilz (73) und Parasol (72) vorn.

Pilzkarte rund um Hildesheim öffnen
Südlich von Hildesheim liegt der Hildesheimer Wald, ein Höhenzug aus Kalkstein und Mergel im Süden und Buntsandstein in der Mitte und im Norden. Alte Eichen, Hainbuchen und Linden prägen das Waldbild, an den Kalkhängen von Lerchenberg und Finkenberg wachsen artenreiche Buchenwälder, und das Vogelschutzgebiet umfasst 1246 Hektar. Nördlich von Alfeld erheben sich die Sieben Berge, eine Waldlandschaft auf Kreidegestein bis 395 m. Im Westen, rund 30 km entfernt, zieht sich der Deister rund 21 km lang mit Buchen-Fichten- und Buchen-Eichen-Mischwald, auf der Südwestseite über Kalk und Mergel. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, auf den sauren Buntsandsteinböden der Pfifferling und unter Fichten die Marone. In Niedersachsen gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nicht dort, wo ein Betretungsverbot gilt. In Naturschutzgebieten wie dem Sonnenberg im Hildesheimer Wald gilt die jeweilige Verordnung.
Aktuelles Wetter rund um Hildesheim
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 29, Pfifferling 15, Marone 19, Krause Glucke 4, Schwefelporling 9, Parasol 27, Hallimasch 33, Austernseitling 21 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.161 km² Wald (23 %)
- Baumarten
- Buche 51 %, Eiche 20 %, Fichte 16 %, Kiefer 4 %, Lärche 3 %, Douglasie 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 18 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 73 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 43 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 9 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 72 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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