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Pilze sammeln an der Mecklenburgischen Seenplatte

Stand 9.10., 13:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (40 von 100), Krause Glucke (37) und Pfifferling (33).

Die Mecklenburgische Seenplatte ist zu 31 % bewaldet (1.130 km²), vor allem mit Kiefer und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (92 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Steinpilz (61) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz an der Mecklenburgischen Seenplatte
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte an der Mecklenburgischen Seenplatte öffnen

Die Mecklenburgische Seenplatte ist eine eiszeitliche Seenlandschaft rund um die Müritz, zwischen Plau am See, Neubrandenburg und Feldberg. Auf den Sandflächen wachsen vor allem Kiefern, auf lehmigeren Moränen auch Buchenwälder. Kiefernwald auf saurem Sand bietet Marone und Krause Glucke gute Standorte, in den Buchenwäldern kommen Steinpilz und Pfifferling dazu.

Aktuelles Wetter an der Mecklenburgischen Seenplatte

Steinpilz44 %
Pfifferling61 %
Marone45 %
Krause Glucke77 %
Schwefelporling17 %
Parasol43 %
Hallimasch44 %
Austernseitling38 %
Judasohr48 %

Wetterfaktor aus 48 Rasterpunkten, Stand 9.10., 13:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 27, Pfifferling 33, Marone 23, Krause Glucke 37, Schwefelporling 4, Parasol 40, Hallimasch 32, Austernseitling 11 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
3.625 km², davon 1.130 km² Wald (31 %)
Baumarten
Kiefer 46 %, Buche 13 %, Erle 12 %, Eiche 9 %, Birke 7 %, Lärche 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,5, Sand 71 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
61 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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