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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Rostock

Stand 9.10., 15:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (41 von 100), Judasohr (38) und Hallimasch (36).

Im Umkreis von 40 km um Rostock sind 13 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (82 von 100 Punkten), Judasohr (74) und Hallimasch (70) vorn, der Steinpilz kommt auf 56.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Rostock
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Rostock öffnen

Das größte Waldgebiet im Umkreis ist die Rostocker Heide nordöstlich der Stadt, rund 6000 Hektar Küstenwald, der seit 1252 der Stadt gehört. Gut die Hälfte sind Nadelbäume, vor allem Kiefern, dazu Fichten und Lärchen, bei den Laubbäumen Buche, Eiche und Birke. Unter den Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Fichten und Buchen auch Steinpilz und Pfifferling. Westlich von Bad Doberan liegt die Kühlung, ein eiszeitlicher Höhenzug bis knapp 130 m mit Mischwald aus viel Buche und etwas Eiche, gut für den Steinpilz. Die ganze Rostocker Heide ist Landschaftsschutzgebiet, in ihren Naturschutzgebieten Radelsee, Heiligensee und Hütelmoor sowie Schnatermann gelten eigene, strengere Regeln. Ohne Auto erreichst du die Heide mit der Regionalbahn Richtung Graal-Müritz, etwa bis Rostock-Torfbrücke, und die Kühlung mit dem Zug nach Bad Doberan.

Aktuelles Wetter rund um Rostock

Steinpilz50 %
Pfifferling53 %
Marone52 %
Krause Glucke71 %
Schwefelporling27 %
Parasol50 %
Hallimasch51 %
Austernseitling41 %
Judasohr51 %

Wetterfaktor aus 70 Rasterpunkten, Stand 9.10., 15:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 28, Pfifferling 23, Marone 14, Krause Glucke 11, Schwefelporling 11, Parasol 41, Hallimasch 36, Austernseitling 17 und Judasohr 38 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 627 km² Wald (13 %)
Baumarten
Buche 21 %, Eiche 17 %, Erle 16 %, Kiefer 13 %, Birke 9 %, Lärche 8 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,9, Sand 65 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
43 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
27 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
70 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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