Pilze sammeln rund um Nürnberg
Stand 10.10., 00:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Krause Glucke (31 von 100), Judasohr (28) und Parasol (23).
Im Umkreis von 40 km um Nürnberg sind 38 % der Fläche Wald, vor allem Kiefer und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (87 von 100 Punkten), Steinpilz (76) und Hallimasch (76) vorn.

Pilzkarte rund um Nürnberg öffnen
Der Nürnberger Reichswald umschließt die Stadt im Norden, Osten und Südosten, rund 240 km² Wald auf den Sandböden des Sandsteinkeupers. Er gilt als ältester Kunstforst der Welt: Kiefern stellen etwa 62 Prozent, Fichten 19 Prozent, inzwischen ist rund die Hälfte der Fläche mit Laubholz unterbaut. Das sind klassische Bedingungen für Marone, Steinpilz und Pfifferling, und unter den vielen Kiefern auch für die Krause Glucke. Etwa 25 km östlich beginnt mit der Hersbrucker Alb die Frankenalb. Auf Kalk und Dolomit wachsen dort vor allem Buchenwälder, auf Dolomitsand auch lichte Kiefernwälder. Unter Buche ist hier eher der Steinpilz zu erwarten, in den Kiefernwäldern auch die Krause Glucke. Mit der S2 bis Feucht oder Altdorf bist du im Lorenzer Reichswald, die Bahnstrecke zwischen beiden Orten führt mitten hindurch. In die Hersbrucker Alb fährt die S1 bis Hersbruck.
Aktuelles Wetter rund um Nürnberg
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 10.10., 00:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 20, Pfifferling 21, Marone 14, Krause Glucke 31, Schwefelporling 4, Parasol 23, Hallimasch 22, Austernseitling 10 und Judasohr 28 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.888 km² Wald (38 %)
- Baumarten
- Kiefer 49 %, Fichte 21 %, Buche 13 %, Eiche 5 %, Birke 3 %, Douglasie 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 30 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Fränkische Schweiz · Steigerwald · Regensburg · Fichtelgebirge · Oberpfälzer Wald · Frankenwald
Bayern · alle Regionen