Pilze sammeln auf der Schwäbischen Alb
Stand 9.10., 20:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (58 von 100), Steinpilz (53) und Parasol (51).
Die Schwäbische Alb ist zu 43 % bewaldet (2.085 km²), vor allem mit Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (88 von 100 Punkten), Steinpilz (82) und Parasol (78) vorn.

Pilzkarte auf der Schwäbischen Alb öffnen
Die Schwäbische Alb ist ein lang gestrecktes Kalkgebirge, das im Nordwesten mit einem steilen Trauf aufsteigt und nach Südosten flach zur Donau abfällt. Der Wald ist überwiegend Buchenwald, dazu kommen Fichtenforste. Der kalkige Untergrund ist für die säureliebenden Pfifferlinge und Maronen ungünstig, der Steinpilz kommt unter Buche und Fichte besser zurecht.
Aktuelles Wetter auf der Schwäbischen Alb
Wetterfaktor aus 59 Rasterpunkten, Stand 9.10., 20:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 53, Pfifferling 35, Marone 23, Krause Glucke 9, Schwefelporling 8, Parasol 51, Hallimasch 58, Austernseitling 26 und Judasohr 34 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 4.870 km², davon 2.085 km² Wald (43 %)
- Baumarten
- Buche 54 %, Fichte 35 %, Tanne 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,8, Sand 19 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 82 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 10 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Möhringen (Tuttlingen)
- bei Pflummern
- bei Schelklingen
- bei Unterwilzingen
- bei Heidenheim an der Brenz
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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