Pilze sammeln rund um Kempten
Stand 14.10., 06:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (47 von 100), Steinpilz (44) und Marone (38).
Im Umkreis von 40 km um Kempten sind 27 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Steinpilz (90 von 100 Punkten), Hallimasch (86) und Parasol (81) vorn.

Pilzkarte rund um Kempten öffnen
Östlich von Kempten liegt der Kempter Wald. Sein Natura-2000-Gebiet ist rund 4100 Hektar groß und zu drei Vierteln bewaldet, etwa 1600 Hektar davon sind Staatswald. Auf eiszeitlicher Jungmoräne über Molasse hat die Fichte Buche und Tanne seit dem Mittelalter zurückgedrängt, in den Mooren wachsen Spirken. Westlich der Stadt erhebt sich die Adelegg, 112 km² überwiegend bewaldet und aus Nagelfluh aufgebaut, mit dem Buchenberger Wald und dem Kürnacher Wald. Unter Fichten passen Steinpilz und Marone, auf sauren Böden auch der Pfifferling, dazu der Hallimasch an geschwächtem und totem Holz. Die Hochmoore im Kempter Wald, das Schornmoos und das Rottachmoos sind Naturschutzgebiete. In Bayern darfst du Pilze in ortsüblichem Umfang für den eigenen Gebrauch sammeln, laut dem Ratgeber des Freistaats in Naturschutzgebieten in der Regel ebenfalls zum Eigenverzehr. Auf der baden-württembergischen Seite der Adelegg erlaubt das Waldgesetz geringe Mengen für den Eigenverbrauch.
Aktuelles Wetter rund um Kempten
Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, Stand 14.10., 06:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 44, Pfifferling 28, Marone 38, Krause Glucke 15, Schwefelporling 3, Parasol 36, Hallimasch 47, Austernseitling 11 und Judasohr 24 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.379 km² Wald (27 %)
- Baumarten
- Fichte 79 %, Buche 10 %, anderes langlebiges Laubholz 6 %, Tanne 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 33 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 90 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Hasenmahd
- bei Untergschwend
- bei Gschwend (Immenstadt)
- bei Wegscheidel
- bei Lappach (Balderschwang)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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