Pilze sammeln im Bregenzerwald
Stand 19.10., 09:30 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (62 von 100), Parasol (45) und Marone (42).
Der Bregenzerwald ist zu 52 % bewaldet (297 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (91 von 100 Punkten), Steinpilz (90) und Hallimasch (89) vorn.

Pilzkarte im Bregenzerwald öffnen
Der Bregenzerwald umfasst das Tal der Bregenzer Ach vom Pfänder bei Bregenz bis zum Hochtannbergpass. Im Norden, im Vorderwald, steht Molasse mit Nagelfluh, in der Mitte Kalk wie der Schrattenkalk und der Jurakalk der Kanisfluh, dazu Flysch am Hochälpele und im Süden am Walserkamm. Es wachsen Mischwälder aus Fichte, Tanne und Buche, im Naturschutzgebiet Rossbad bei Krumbach auf sauren Böden auch natürliche Tannenwälder. Das passt zum Steinpilz unter allen drei, zu Eierschwammerl und Marone unter Fichten und zum Hallimasch an geschwächten Bäumen. Im Westen liegt das Naturschutzgebiet Hohe Kugel, Hoher Freschen und Mellental mit 7668 ha. In Vorarlberg darfst du nur von 8 bis 17 Uhr sammeln, höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag und nur Pilze, die du als essbare Art erkennst. Von Bregenz fährt der Landbus 830 ungefähr stündlich über Alberschwende, Egg und Schwarzenberg nach Bezau.
Aktuelles Wetter im Bregenzerwald
Wetterfaktor aus 8 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.035 m umgerechnet, Stand 19.10., 09:30 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 36, Pfifferling 19, Marone 42, Krause Glucke 9, Schwefelporling 3, Parasol 45, Hallimasch 62, Austernseitling 10 und Judasohr 16 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 569 km², davon 297 km² Wald (52 %)
- Baumarten
- Fichte 75 %, Buche 13 %, anderes Laubholz 11 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,4, Sand 34 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 90 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 91 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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