Pilze sammeln rund um Salzburg
Stand 19.10., 11:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (47 von 100), Marone (34) und Steinpilz (33).
Im Umkreis von 40 km um Salzburg sind auf österreichischer Seite 51 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (90 von 100 Punkten), Steinpilz (85) und Parasol (84) vorn.

Pilzkarte rund um Salzburg öffnen
Nördlich von Salzburg liegt der Haunsberg, ein bewaldeter Rücken in der Flyschzone, 835 m hoch. Südlich steigt der Untersberg aus Dachsteinkalk auf, die Talstation seiner Seilbahn liegt rund 9 km von der Stadtmitte. In Flachgau und Tennengau schließen Wälder bis zu Fuschlsee, Wolfgangsee und Tennengebirge an. Hauptbaumart ist die Fichte, dazu kommen Buche, Ahorn und Esche, im Tennengau ist die Weißtanne typisch. Unter Fichte, Tanne und Buche passen Steinpilz und Eierschwammerl, an geschwächten Bäumen und im Windwurf der Hallimasch. Im Salzburger Land darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln, von 7 bis 19 Uhr, ab dem 1. Oktober nur bis 17 Uhr; einige Wälder wie Gaisberg und Rainberg in der Stadt Salzburg sind ganz gesperrt. In Oberösterreich gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der S3 nach Hallein und Golling, mit dem Bus 150 nach St. Gilgen am Wolfgangsee.
Aktuelles Wetter rund um Salzburg
Wetterfaktor aus 59 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 819 m umgerechnet, Stand 19.10., 11:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 33, Pfifferling 16, Marone 34, Krause Glucke 11, Schwefelporling 3, Parasol 33, Hallimasch 47, Austernseitling 15 und Judasohr 13 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 3.327 km², davon 1.698 km² Wald (51 %)
- Baumarten
- Fichte 64 %, Buche 21 %, anderes Laubholz 11 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,4, Sand 28 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 85 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Kobernaußerwald · Salzkammergut · Rosenheim · Wels · Lungau · Passau
Salzburger Land und Oberösterreich · alle Regionen
Landesgrenze: Eurostat GISCO, © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen.