Pilze sammeln im Salzkammergut
Stand 19.10., 04:10 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (41 von 100), Marone (29) und Parasol (28).
Das Salzkammergut ist zu 59 % bewaldet (1.852 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (88 von 100 Punkten), Steinpilz (86) und Parasol (85) vorn.

Pilzkarte im Salzkammergut öffnen
Das Salzkammergut liegt in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark und reicht vom Almtal und der Vöckla bis zum Dachstein und zum Grimming. Die Berge bestehen aus Kalk und Dolomit, davor liegt im Norden eine Flyschzone mit niedrigen Hügeln. Im Inneren Salzkammergut bewirtschaften die Bundesforste rund 55.500 ha Wald, vor allem Fichte, dann Buche und viel Tanne, im Toten Gebirge reichen Fichten-Tannen-Buchenwälder bis etwa 1400 m. Unter ihnen wachsen Steinpilz und Eierschwammerl, an geschwächten und gefallenen Bäumen der Hallimasch. Naturschutzgebiete sind unter anderem Dachstein-Ost mit seinem Zirbenbestand und das Tote Gebirge West und Ost. In Oberösterreich gilt die Grenze des Forstgesetzes von zwei Kilogramm pro Person und Tag, und einige Arten wie Riesenbovist, Bischofsmütze und Brätling sind ganzjährig geschützt. In der Steiermark und im Salzburger Land gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der Salzkammergutbahn nach Gmunden, Ebensee, Bad Ischl oder Bad Aussee, von Salzburg mit dem Bus 150 nach St. Gilgen, Strobl und Bad Ischl.
Aktuelles Wetter im Salzkammergut
Wetterfaktor aus 38 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 926 m umgerechnet, Stand 19.10., 04:10 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 26, Pfifferling 14, Marone 29, Krause Glucke 7, Schwefelporling 2, Parasol 28, Hallimasch 41, Austernseitling 15 und Judasohr 13 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 3.140 km², davon 1.852 km² Wald (59 %)
- Baumarten
- Fichte 62 %, Buche 26 %, anderes Laubholz 10 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,4, Sand 28 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 86 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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